Vectronics SWR584B / MFJ-259B

Frontansicht Vectronics SWR-584B

Frontansicht Vectronics SWR-584B

 Habe von den Kollegen des OV H19 (OM Jürgen, DK5AL) dankenswerterweise den Antennenanalysator Vectronics SWR-584B zur Verfügung gestellt bekommen, um meine Selbstbau-Antennen zumindest im Ansatz ein wenig durchzumessen und trimmen zu können. Das Vectronics ist baugleich mit dem MFJ-259B, das den Mikroprozessor im SMD-Gehäuse enthält, das Vectronics hingegen auf einem gesockelten DIL-Gehäuse, und die Platine ist im SWR-584B lackiert – so lese ich es aus der Bedienungs- und Abgleichanweisung von DK1NB in der Version 1.4 vom 14.11.2005.

Leider geht das Teil “nur” von 1,8 bis 170MHz in sechs sich überlappenden Bereichen, was aber meine kleine J-Antenne für 2m schon durchgepiept hat: SWR leider nicht unter 1,5 und die Resonanzfrequenz liegt etwa bei 142 MHz, und das auch noch recht schmalbandig, wenn ich es richtig eingestellt habe. Hochinteressant ist dabei natürlich auch die Messung der realen und imaginären Widerstände. Das Gerät besitzt ja in Bezug auf HF-Messungen gigantische Möglichkeiten, auch noch einmal in dem sog. Advancerd-Modus. Somit sind Messungen von Impedanzen, SWRs, Induktivitäten, Kapazitäten, Leitungslängen, Resonanzfrequenzen und sogar Verkürzungfaktoren von Leitungsfeeds in der korrekten Handhabung keine Probleme mehr. Man muss sich einfach “nur” einmal damit beschäftigen. Gut, für mich ist es Neuland, aber ich denke, dass man mit einigen gezielten Übungen mehr als konkrete Hinweise auf die Eigenschaften von Antennen inkl. deren Zuleitungen und Matches und sogar Abstimmkreise und deren Wirkungsgrad erfährt.

Anschlüsse Vectronics SWR-584B

Anschlüsse Vectronics SWR-584B

Zudem enthält das SWR-584B einen Frequenzzähler, der über einen separaten Eingang gespeist wird. Natürlich kann das Gerät auch als Messsender und Signalverfolger im kompletten lückenlosen “Sendebereich” zweckentfremdet werden, ohne sich strafbar zu machen, wenn man mal außerhalb der Amateurfunkbänder misst.

Die Bilder sind zunächst von der Internetseite www.radiomuseum.org entnommen, werde aber umgehend meine eigenen Bilder einsetzen.

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